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Projekte

Peru hat in den letzten Jahren einen enormen Wirtschaftsaufschwung erlebt, doch das Wachstum ist sehr einseitig verteilt: Es konzentriert sich auf einzelne Regionen und kommt zudem nur wenigen Teilen der Bevölkerung zugute. Die soziale Ungleichheit ist hoch, insbesondere Kinder und Jugendliche aus der ländlichen und indigenen Bevölkerung sind sozial benachteiligt. Trotz einer allgemeinen Schulpflicht gehen viele Kinder nicht zur Schule. Der Zustand des Bildungssystems ist immer noch schlecht und viele können sich den Schulbesuch nicht leisten. Auch müssen Kinder häufig die Eltern durch eigene Arbeit unterstützen. Die indigene Bevölkerung Perus ist besonders benachteiligt, wenn sie nur schlecht Spanisch spricht. So beginnt ein Teufelskreis: schlechte Bildung – keine Aufstiegsmöglichkeiten – Armut – mangelnde soziale Anerkennung. All dieses bildet einen Nährboden für Kriminalität, Gewalt, Prostitution und Drogenkonsum.

 

Für bessere Bildung: Acobamba in der Andenprovinz Huancavelica (seit 2015)

Das ca. 3.660 m hoch liegende Huancavelica ist eine der ärmsten Regionen in Peru. Sie weist eine Analphabetismus-Quote von fast 80% auf, die sich unmittelbar in extremer Armut und Unterernährung auswirkt. Seit 2011 ist die anerkannte lateinamerikanische Organisation „Fe y Alegria“ nun auch in dieser Region tätig. Mit ihrer über 40-jährigen Erfahrung im Aufbau und Betreiben von Schulen in Peru fördert die Organisation kleine Dorfschulen. Dabei wird nicht nur Wert auf die Pädagogik gelegt, sondern auch auf den Aufbau organisatorischer Strukturen, in denen über entsprechende Reformen und Entwicklungen auch die konkrete Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Familien verbessert werden kann.

Eines der daraus erwachsenen Projekte ist die Aufnahme des Betriebs von ökologischen Lehr-Gärten und Gewächshäusern in den Lehrplan. Hier werden den Schülern Grundlagen des effizienten ökologischen Anbaus lokaler Gemüse sowie der Kleintierzucht beigebracht.

Wir unterstützen dieses Programm mit der Finanzierung von zunächst 10 Gewächshäusern. Beim Bau halfen alle mit:

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Gemeinsam wurde der Boden bereitet und gepflanzt:

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Alle freuen sich über eine gute Ernte:

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Gegen Drogenabhängigkeit und Bandenwesen: Associacion Runayay in Lima (seit 2015)

Runayay ist Quechua und bedeutet „Der Mensch in seiner Entwicklung“. Seit 2007 arbeiten die deutsche Sozialarbeiterin Verena Böhling und peruanische Kollegen daran, in Lima ehemalige Straßen- und Bandenkinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern. Zielgruppe sind junge Menschen zwischen 16 und 23, die im Leben bisher auf der Verliererseite standen: Fehlende oder gewalttätige Eltern, extreme Armut, fehlende Schulbildung, Straße als Lebensmittelpunkt, frühe Mutterschaften... Viele sind traumatisiert. Die von Runayay ins Programm aufgenommenen Jugendlichen werden im eigenen Zentrum umfassend psychosozial unterstützt. Ein breit gefächertes Aktivitäts- und Bildungsangebot soll es ihnen ermöglichen, einen selbstbestimmten Entwicklungsweg zu finden, und über geeignete Ausbildungen die Re-Integration in die Gesellschaft. Die ersten Erfolge sind sehr vielversprechend.

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Kreativ zu arbeiten ist für die jungen Menschen eine neue Erfahrung. Sie hilft, neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden und Traumata zu verarbeiten.

Auch der Kontakt zur Arbeitswelt muss erst langsam aufgebaut werden:

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Bildungs-Chancen für armste Kinder: Integrative Montessori-Schule Cuna Estrella in Manchay / Lima (2015 und 2016)

In 2015/16 unterstützten wir die integrative Montessori-Schule in der kath. Pfarrei "El Espiritu Santu (Heilig Geist)" in Manchay, einem riesigen Elendsviertel in Lima. Die Pfarrei umfasst eine Zone extremster Armut im Südosten der Hauptstadt mit 80.000 Einwohnern. Der Pfarrer José Chuquillanqui Yamamoto und seine Mitarbeiter sind inspiriert von der Vision, die Chancen für die Kinder und Jugendlichen dort zu verbessern. In ihrem unermüdlichen Engagement haben sie inzwischen bereits 14 Schulzentren für unterschiedliche Altersstufen mit insgesamt 4.100 Schülerinnen und Schülern aufgebaut.

In einer dieser Schulen, der Cuna Estrella, haben wir mit einem Betrag von 10.000 € die Errichtung eines weiteren Klassenraumes ermöglicht. So können dort zu den bisher 150 Schülern 25 teils behinderte Kinder im Alter von 6-8 Jahren neu aufgenommen werden. In der Ganztagsschule erhalten die Kinder auch eine warme Mahlzeit am Tag, um der in dem Viertel verbreiteten Unterernährung entgegenzuwirken. Durch die Betreuung der Kinder bis 16.00 Uhr haben zudem die vielfach alleinerziehenden Mütter die Gelegenheit, einer beruflichen Arbeit nachzugehen.  

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