header  
 
 

Spendenkonto

Kontonummer: 62620
Bankleitzahl: 310 500 00
Institut: Stadtsparkasse Mönchengladbach

Werden Sie Mitglied

Mitgliedsantrag herunterladen

Haben Sie noch Fragen?

Dann kontaktieren Sie uns.

Adresse:
Erzbergerstraße 84
41061 Mönchengladbach
Deutschland

Telefon
02161 / 44224

Email:

Jetzt eine Email schreiben

Helfen Sie uns

Machen Sie andere auf uns aufmerksam.
Empfehlen Sie diese Homepage hier ihren Freunden und Bekannten.
 
Email-Adresse des Empfängers:
  
Eigene Email-Adresse:
 
* Datenschutzerklärung: Ihre Angaben werden nicht gespeichert, nicht gesammelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die Angaben werden nur für das Empfehlungsschreiben verwendet.
 

Projekte

 

Kolumbien - im Nordwesten Südamerikas - ist ein Land krassester Gegensätze. Groß ist der Reichtum an landschaftlicher Schönheit, an äußerst fruchtbaren Regionen, an Bodenschätzen, an außergewöhnlicher Vielfalt in Fauna und Flora. Die Reichtümer dieses Landes jedoch befinden sich in den Händen einer reichen Minderheit. In kaum einem anderen Land tritt der Gegensatz zwischen reich und arm so krass zu Tage wie in Kolumbien. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung leben in bitterster Armut. Diese derart extremen sozialen Spannungen bilden den Hintergrund für das Bürgerkriegsgeschehen, von dem Kolumbien seit 40 Jahren gekennzeichnet ist.

Die ständigen Gewaltaktionen der verschiedenen bewaffneten Akteure - Guerilla, Paramilitärs, und Armee - mit ihren Menschenrechtsverletzungen, gewaltsamen Vertreibungen und schwersten Verbrechen haben in Kolumbien ein Heer von nunmehr fast 3,7 Millionen Binnenflüchtlingen geschaffen. Nach dem Sudan steht Kolumbien weltweit an der Spitze der Vertriebenen-Statistik - weitgehend unbemerkt von der internationalen Öffentlichkeit. Diese unselige Entwicklung hat zu einem rasanten Anwachsen der Armutsgürtel großer Städte geführt.

Das stellt auch unsere fünf Projektpartner in Kolumbien vor ständig wachsende Herausforderungen:

Arbeit mit Straßenkindern:

Die Albergue Infantil in Neiva

In der Albergue Infantil in Neiva erleben Kinder und Jugendliche, die - etwa aufgrund von gewaltsamer Vertreibung, Misshandlung, Vernachlässigung oder Leben auf der Straße - mit einem hohen psycho-sozialen Risiko leben, Geborgenheit, Zuneigung und eine ganzheitliche Förderung.

Die Albergue Infantil gibt 24 Jungen im Alter von 7-15 Jahren ein Zuhause; außerdem werden 41 Jungen und Mädchen und weitere 52 Familien von Sozialpädagogen und Psychologen extern betreut.

Hochgeladene Bilddatei

„In diesem Haus wirst du lernen zu denken, zu entscheiden und zu lieben.“

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Albergue sehen ihr Engagement als Beitrag zur Verwirklichung von Kinderrechten; sie unterstützen die Kinder bei schulischen Problemen, vermitteln ihnen soziale und kulturelle Werte, geben ihnen die Möglichkeit zu kreativer Betätigung und sorgen für eine regelmäßige medizinische Betreuung. Zudem erlernen die Jugendlichen einfache handwerkliche Tätigkeiten. Oberstes Ziel ist die Erziehung zu einer mündigen Persönlichkeit.

Esperanza Cabrera, Heimleiterin des Straßenkinder-Projektes ALBERGUE INFANTIL:

„Herzlichen Dank für die neuerliche Unterstützung von 4000 €. Derzeit leben bei uns über 100 Kinder und täglich kommen neue hinzu, denn die Lage im Land ist sehr beängstigend und täglich kommen neue Flüchtlinge in Neiva an. Wir hoffen sehr, dass wir auch weiterhin auf Ihre Hilfe zählen können”

Fundacion Nin@s in Bogota

Seit Anfang 2010 unterstützen wir die Fundacion Nin@s in der Hauptstadt Kolumbiens. Über örtliche Kontakte wurde die Einrichtung auf uns aufmerksam und bat uns um Unterstützung ihrer Aktivitäten. Ein Mitglied unserer Aktion Friedensdorf, Werner Göbels, überzeugte sich auf einer Reise im Februar 2010 von der beeindruckenden Arbeit in diesem Projekt. In dem durch Privatinitiative in 2006 gegründeten Kinderhort in der riesigen Satellitenstadt Rincon im Nordwesten Bogotas konnten bisher Kinder aus über 200 Familien gefördert werden. Mädchen und Jungen im Alter von drei bis sechs Jahren können dort je nach Bedarf von 6:00 bis 20:00 Uhr betreut werden. Sie kommen aus Familien mit alleinerziehenden Müttern, arbeitslosen Eltern oder solchen, die sich mit handwerklichen Arbeiten oder Straßenverkauf durchschlagen. Je 10 Kinder einer Gruppe werden von qualifizierten Erzieherinnen gefördert und verpflegt. In 2009 gründete die Initiatorin Yolanda Quizua, die selbst Pädagogin für Vorschulerziehung ist, einen zweiten Kindergarten für inzwischen 64 Kinder im Viertel Suba.

Die Casa Taller in Bogota

In einem Bogotaner Elendsviertel unterstützen wir seit vielen Jahren das Straßenkinderprojekt Casa Taller. In Programmen der privaten Stiftung Cresciendo Unidos (gemeinsam wachsen) erfahren einige tausend Kinder, die aufgrund extremer Armut auf der Straße arbeiten müssen, Geborgenheit, Nahrung, Möglichkeiten zu Spiel und Sport und kreativem Werken. Bei Straßenfesten und Demonstrationen tritt man für ihre Rechte ein. Zum Beispiel für Andrea Barogan:

Hochgeladene Bilddatei

„Seit sechs Jahren arbeite ich mit meiner Schwester und meinen Eltern im Verkauf auf den Straßen des Viertels „20. Juli". Wir verkaufen künstliche Blumen, Früchte und Porzellanschmuck. Ich träume davon, Abitur zu machen. Wenn ich groß bin, möchte ich gerne ausreichend Geld haben, um meine Eltern zu unterstützen, damit sie sich im Alter nicht so Sorgen machen müssen."

Hochgeladene Bilddatei

"Außer Schule und Arbeit treffen wir uns, um zu spielen. Wir organisieren uns und verteidigen unsere Rechte. Aber das Wichtigste ist uns, daß wir uns in der Casa Taller treffen, um Freunde zu sein, jeden Tag mehr."

Reinel Garcia, Gründer und Leiter der Casa Taller:

"Wir danken Euch von ganzem Herzen für Eure fortwährende Hilfe. Für uns ist es sehr wichtig, auf Eure bedeutsame Unterstützung weiterhin rechnen zu können. Unsere Einnahmen sind sehr gering. Und die Zahl der Jungen und Mädchen in unseren Programmen nimmt ständig zu."

Casa de la Juventud in Cali

Die Casa de la Juventud in einem großen Elendsviertel in Cali bietet Jugendlichen Informations- und Bildungsveranstaltungen sowie Freizeitaktivitäten an. Auf diese Weise eröffnet sie ihnen eine Lebens- und Zukunftsperspektive und bewahrt sie davor, in den Kreislauf von Drogen und Gewalt abzurutschen.

Arbeit im Urwald:

Betreuungsprogramm in Guapi

Besonders am Herzen liegt uns das Betreuungsprojekt für rund 390 Kinder in neun Urwalddörfern der pazifischen Flussregion Guapi unter der Leitung einiger engagierter Ordensschwestern. Hier liegt der Fokus auf regelmäßiger medizinischer Betreuung, der Unterweisung der Mütter in Hygiene- und Ernährungsfragen und insbesondere auf der täglichen Schulspeisung. Diese warme und gesunde Mahlzeit ist aufgrund der unvorstellbar ärmlichen Lebensbedingungen in der Gegend am Rio Napi oft das einzige, was die Kinder am Tag zu sich nehmen. Ferner werden Freizeitangebote gemacht.

Bereits seit 30 Jahren unterstützen wir die Arbeit der Ordensschwestern.

» Zurück zur Übersicht «

Nach oben springen Seite drucken Admincenter © 2010, Aktion Friedensdorf Kinder in Not e.V., Design by design4.me Impressum